Die Stadt Bonn

Bonn, die Bundesstadt im Herzen einer dynamischen Region mitten in Europa,
UN-Stadt und ehemaliger Regierungssitz, verbindet internationale Kompetenz
mit rheinischer Gemütlichkeit. Willkommen in der Stadt der Römer,
der Kurfürsten, der Stadt Ludwig van Beethoven, Ernst Moritz Arndts
und Konrad Adenauers.
Entdecken Sie diese Stadt. Bummeln Sie durch die Straßen des alten
und neuen Bonns. Besuchen Sie die einzigartige Museumsmeile, genießen
Sie das herrliche Panorama des Siebengebirges und lassen Sie sich von
der Gastfreundschaft am Rhein verwöhnen.
Bärbel Dieckmann
Oberbürgermeisterin von Bonn
Geschichte
Architektur
Kultur
Museen
Wirtschaft und
Zukunft
Stadt(er)leben
und Freizeit
Geschichte hinterlässt ihre unauslöschlichen Spuren –
in Bonn vom ehrwürdigen Matronenstein über romanische Kirchen bis zum
barocken Schloss. Aus fast jeder Epoche zeugen weltliche und geistliche
Gebäude von einem großen Stück abendländischer Historie: von über 2000
Jahren Bonner Geschichte – festgehalten in Stein.
Bonn wird „aktenkundig„ durch den römischen
Schriftsteller Florus, der von einem Brückenschlag in Bonn zwischen XIII
und IX Jahrhundert vor Christus berichtet. Kaiser Augustus’ Stiefsohn
Drusus schlug vor mehr als 2000 Jahren in Bonn eine Brücke über den Rhein;
der Grundstein für eine Stadt mit wechselvoller Geschichte war gelegt.
Und daraus leitete Bonn das Jahr 1989 für seine 2000-Jahr-Feier ab.
Nach den Römern kamen die Franken und nannten die Siedlung
„Bonnburg„. In der Folge wurde Bonn mehrmals gebrandschatzt.
Aber rund um das Münster entwickelte sich im Mittelalter eine schnell
wachsende Ansiedlung. Ein wenig ruhiger wurde es 1244, als Erzbischof
Konrad von Hochstaden die Befestigung durch eine Stadtmauer befahl. Die
errichteten Mauern machten Bonn offiziell zur Stadt.
In Jahren 1314 und 1346 wurden hier deutsche Könige gekrönt.
Die Kurfürsten bauten Bonn im 18. Jahrhundert zur prachtvollen
Barockresidenz aus und brachten dieser Stadt eine Blütezeit, von der noch
heute das Lustschloss in Poppelsdorf, das einstige Stadtschloss und heutige
Universitätsgebäude, die Redoute und das Rokoko-Rathaus zeugen.
Doch die französische Revolutionsgruppen bereiteten der
kurfürstlichen Haupt- und Residenzstadt 1794 ein jähes Ende ihres Glanzes.
Nach den Franzosen kamen die Preußen. Sie gründeten in
Bonn 1818 die Universität, an der heute rund 37.000 Studenten eingeschrieben
sind.
Weniger Erfreuliches brachte der Beginn des 20. Jahrhunderts:
In den Wirren um den Ersten Weltkrieg verarmte die ehemals reiche Stadt
und im Zweiten Weltkrieg wurde Bonn zu einem Drittel zerstört.
Die Spuren des Zweiten Weltkrieges waren noch nicht getilgt,
da zeichneten sich für Bonn Perspektiven ab, die die Zukunft der Stadt
völlig verändern sollten. 1949 wurde die Stadt Sitz von Parlament und
Regierung der Bundesrepublik Deutschland, bis im Jahre 1990 im deutschen
Einigungsvertrag Berlin zur Hauptstadt bestimmt wurde.
1991 beschließt der Bundestag seinen Umzug nach Berlin,
im „Berlin/-Bonn-Gesetz„ wird Bonn zur Bundesstadt erklärt
und eine „faire Arbeitsteilung„ zwischen den beiden Städten
festgelegt.
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Ein besondere Reiz Bonns liegt im harmonischen Miteinander
von alt und neu – von Bauten der Klassik neben Architektur der Moderne.
Dieser charmante Kontrast gibt dem Stadtbild Bonns seinen unverwechselbaren
hochinteressanten Charakter.
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Kultur
- Beethoven
Der Größte, gespielt in aller Welt. Mit 12 Jahren war er
schon Komponist, Schöpfer von Sonaten und Sinfonien, die bis heute
Grundlage jeder guten musikalischen Bildung sind. Das Haus, in dem er
im Dezember 1770 geboren wurde, ist heute das Wahrzeichen Bonns: Ludwig
van Beethoven, der musikalische Sohn dieser Stadt, dirigiert noch immer
einen großen Teil des Musiklebens. Musikfreunde aus aller Welt kommen
regelmäßig zu den Beethoven-Festen und Festivals.
- Theater – Bühne
Mit international beachteten Inszenierungen haben sich die Bonner Bühnen
als eine Adresse für anspruchsvolles Publikum empfohlen. Die seit
1992 ausgetragene Schauspiel-Biennale stellt neue Stücke aus ganz
Europa vor. Viel von sich reden gemacht haben auch die privaten Theater
und Kabaretts und der „Bonner Sommer„. Von Mai bis September
ist auf den Bühnenbrettern vor dem Bonner Rathaus Kultur aus allen
Herren Länder zu Hause: Musik und Theater, Tanz und Literatur zum
Nulltarif.
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Museen
Mit dem Kunstmuseum Bonn, der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland, dem Deutschen Museum Bonn, dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland und dem zoologischen Forschungsinstitut und Museum Alexander
Koenig ist im Herzen der Stadt eine eindrucksvolle Kulturlandschaft entstanden.
August-Macke-Haus, Rheinische Landesmuseum, Akademisches Kunst-museum,
Arithmeum, StadtMuseum, FrauenMuseum, Bonner Kunstverein – nur einige
Beispiele für renommierte Häuser, die den Ruf Bonns als Museumsstadt
festigen.
- Kunstmuseum
Das Kunstmuseum Bonn, Alex Schultes’ Meisterstück, begeistert
die Besucher aus aller Welt. Schlüsselwerke August Mackes und anderer
rheinischer Expressionisten erwarten den Liebhaber in überzeugender
Präsentation. Die umfangreiche Sammlung Deutscher Nachkriegskunst
von Baselitz und Beuys bis Richter und Rückriem – seit 1945
systematisch zusammengetragen, bildet neben ständig wechselnden Ausstellungen
den zweiten Schwerpunkt des Hauses.
- Haus der Geschichte
Das Haus der Geschichte zeigt deutsche Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten
Weltkrieges bis in die Gegenwart. Historische Originalobjekte und Fotos
sind spannend in Szene gesetzt. Fünf chronologisch gegliederte Ausstellungsebenen
machen geschichtliche Zusammenhänge und zeitliche Abfolgen transparent.
- Museum Alexander Koenig
Die Sehenswürdigkeiten des bundesweit bedeutenden Museums Alexander
Koenig reichen von einheimischen Säugetieren und Vögeln bis
zu tropischen Reptilien und Insekten. In den nächsten Jahren wird
das Museum für das Dauerausstellungsprojekt „Unser blauer Planet
– Leben im Netzwerk„ umgebaut.
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Wirtschaft
und Zukunft
Bonn exportiert rund um den Globus. Die Produktplatte „Made in
Bonn„ genießt Weltruf. Ob Haribos Gummibärchen, Versicherungen
vom Deutschen Herold oder Elektronik aus dem Hause Klöckner-Moeller
– Bonns Wirtschaft ist und bleibt Spitze.
Die wohl hervorstechendste Entwicklung Bonns ist die hin zu einem wichtigen
Zentrum für Informationstechnik und Telekommunikation. Etwa 600 Unternehmen
mit über 20.000 Beschäftigten sind in der Informations- und
Kommunikationsbranche tätig. An der Spitze mit der Deutschen Telekom
AG und ihrer Tochter T-Mobil das bedeutendste Telekommunikationsunternehmen
Europas. Die Deutsche Post lenkt von ihrer neuen Firmenzentrale in Bonn
aus den größten deutschen Logistik-Konzern.
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Stadt(er)leben
und Freizeit
- Shopping
Schicke Boutiquen, traditionsreiche Spezialläden, moderne Kaufhäuser,
flippige Shops – das hat Bonn auch. Aber es hat auch eine der größten
Fußgängerzonen Deutschlands. 600 Geschäfte reihen sich
in den schmalen Gassen aneinander, dazwischen öffnen sich Plätze
mit Cafés und Kneipen – „Einkaufsstadt mit kurzen Wegen„
ist Bonns Markenzeichen.
Besonderer Anziehungspunkt ist der Bonner Markt.
- Internationale Küche
Ebenso vielfältig und abwechslungsreich ist das Angebot für
den kulinarischen Genuss. Angefangen vom Frühstück, das es in
der Studentenstadt oft sogar weit über Mittag hinaus gibt, bis zum
deftigen rheinischen Abendimbiss. Die Internationalität der Bonner
Gastronomie spiegelt die Internationalität der Stadt selbst wider.
Italienische Lokale gibt es in allen Preisklassen, und wer sich den Alltag
mit fernöstlichen Leckereien verschönern will, hat die Wahl
zwischen japanischen, chinesischen, thailändischen, siamesischen
oder vietnamesischen Köstlichkeiten. Die französische Küche
sorgt dafür, dass der Rheinländer sich wie Gott in Frankreich
fühlt.
- Grüne blühende Stadt
Umgeben von den „grünen Lungen„ Kottenforst und Siebengebirgen
bieten Erholung und Zeitvertreib aber auch die Grünanlagen und Parks
in der Stadt. Das ist in erster Linie den Kurfürsten zu verdanken,
die die Parks am Poppelsdorfer Schloss, denen sich heute der Botanische
Garten der Universität befindet, die Poppelsdorfer Allee und den
Alten Friedhof hinter dem heutigen Stadthaus anlegen ließen.
Beliebter Treffpunkt bei Studenten ist die mitten in der Stadt gelegene
Hofgartenwiese vor der Universität. Beidseitig des Rheins erstreckt
sich der Freizeitpark Rheinaue, der 1979 für die Bundesgartenschau
hergerichtet wurde. Rund 40 Kilometer Wege, ein großer Auensee,
der duftende Blindengarten und der Japanische Garten laden zu Sport, Spiel
und Erholung ein.
- Nachtleben
Mehrere hundert internationale Kneipen, Weinlokale, Biergärten und
Diskotheken und Bonner Kinos sorgen auch nach Geschäftsschluss für
Leben in der Bundesstadt. Das Angebot ist bunt und vielfältig. Selbst
passionierte Nachtschwärmer kommen hier auf ihre Kosten. Und für
den sicheren Heimweg sorgen selbst zu später Stunde Busse, Bahnen
und über vierzig Taxistände.
- Rhein in Flammen
Traditionell am ersten Samstag im Mai findet an einem der schönsten
Abschnitte des Rheins die Veranstaltung „Rhein in Flammen in Bonn
und am Siebengebirge„ statt. Das Finale bildet ein großes
Höhenfeuerwerk im Freizeitpark Rheinaue. „Rhein in Flammen„
setzt sich aus verschiedenen Veranstaltungen in den Städten zwischen
Linz und Bonn zusammen. Zum abschließenden Lichterspektakel in der
Bundesstadt strömen alljährlich mehrere hunderttausend Besucher
in die Rheinaue.
- Sport
Freizeiteinrichtungen liegen in Bonn für Bürger und Gäste
im wahrsten Sinne des Wortes nahe. Vom erholsamen Spaziergang am Fuße
des Siebengebirges bis zum Marathon: Für jeden Geschmack und jedes
Alter ist etwas dabei. Vom Breitensport zum Spitzensport: Auch der Zuschauer
kommt garantiert auf seine Kosten. Zur Tradition im Bonner Sport gehören
das Herrenflorett-Weltcupturnier „Löwe von Bonn„, die
Welzmeisterschaften im Tanz und die deutschen Military-Meisterschaften
auf dem Rodderberg. Die Basketballer der „Telekom Baskets„
und die Radfahrer vom „Team Telekom„ stehen für sportliche
Höchstleistungen, die im In- und Ausland fest mit Bonn verbunden
werden.
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